Energie Controlling Systeme einführen

"Was man nicht Messen kann, kann man auch nicht Steuern"

Unternehmen stehen bei der Einführung eines Energiemanagement Systems (EnMS) nach ISO 50001 oder eines Energieaudits nach DIN 16247 vor der Aufgabe den eigenen Energieverbrauch messbar zu machen und dauerhaft die wichtigsten Verbraucher in ihrem Energieverbrauch zu überwachen.

"Energiecontrolling bedeutet die richtige Messung am geeigneten Messort durchführen"

Was kann man messen und was soll man messen?

Die Antworten geben unser 4 Schritte Modell, das wir im berufsbegleitenden Masterstudiengang “Prozessmanagement und Ressourceneffizienz” an der Hochschule Landshut zusammengestellt haben.

Ein konzeptionelle Vorgehen hilft bei der Vielzahl der Verbraucher und deren individuelles Verbrauchsprofilen den Überblick zu wahren und mit Investitionen sorgsam umzugehen.

 

Schritt 1 – die mobile Messlösung

Mit mobilen Universalmessgeräten und einfachen Messanordnungen gelingt es, einen Überblick über die interessanten Verbrauchsprofile zu schaffen und eine erste Bewertung von Effizienzsteigerungen durchführen zu können. Universalmessgeräte sind i.d.R. im Unternehmen bereits vorhanden, oder können für geringes Geld ergänzt werden. Damit gelingen Momentan Aufnahmen oder Kurzzeitmessungen die für die Aufgabenstellung auch vollkommen ausreichend sind.

  • Luxmeter
  • Temperaturmessgerät
  • Leistungsmessgerät (1-Phasen und 3-Phasen)
  • Datenlogger
  • Thermokamera
  • Druckluft – Leckage – Suchgerät
  • Druckmessgerät für Druckluftsysteme
  • u.ä.

 

Mobile Messungen werden nur solange eingesetzt bis genügend Daten vorhanden sind, dann können die nächsten Messpunkte untersucht werden.

 

Schritt 2 – die kleine Messlösung

Für ein Energiemanagement System sind solche mobile Messungen nicht ausreichend, da nicht prozesssicher. Die folgende Stufe sind kleine Messlösungen:

  • spezielle Messsensoren
  • oft drahtlose Übertragung der Messdaten
  • Verarbeitung der Messdaten auf einem Server mit Zeitstempel
  • geeignet zur Aufzeichnung von Verbrauchsstelle zusammen mit Umweltdaten – Temperaturen, Feuchtigkeit, Helligkeit
  • personenunabhängige Verarbeitung und Aufzeichnung der Messung
  • geeignet für Energiemanagement Systeme

messkoffer

Mehr betrieblicher Nutzen von Stufe zu Stufe und diskrete Entscheidung für die folgende Ausbaustufe.

 

Schritt 3 – das Standard Energiecontrolling System

Standard Energiecontrollingsysteme sind in der Lage komplexe Messdaten aufzunehmen und zu verarbeiten und auf speziellen Anwendungen aufzuzeichnen und auszuwerten.

Die Komplexität und der Aufwand für die Messtechnik steigt.

 

Schritt 4 – die umfassende BI Lösung

Energieverbrauch gerade bei prozessnahen Geräten und Maschinen kann nur sinnvoll im Zusammenhang mit dem betrieblichen Produktionsprogramm beurteilt werden.

"Eine Werkzeugmaschine ist nicht automatisch effizient, nur weil sie wenig Energie verbraucht."

Für große Unternehmen mit einem komplexen Maschinenpark und anspruchsvollen Prozessen helfen auch kaum noch einfache Lösungen. Hier beginnt der Aufwand stark zu steigen und eine Integration in andere Bereiche der technischen und betrieblichen IT Landschaft wird notwendig.

 

Unser Service

Wir unterstützen Unternehmen im Ausbau von Energiemesssystemen und Energiecontrolling

  • Einführung von Energiemanagement Systemen (EnMS)
  • Unterstützung der Energieaudits nach DIN 16247
  • Generell der Steigerung der Energieeffizienz

 

Unsere Kompetenz

DELTA ADVICE ist …

  • … akkreditierter Berater bei der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau)
  • … akkreditierter Berater bei der BAFA (Bundesanstalt für Ausfuhrkontrolle)
  • … Dozent an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Landshut
  • … Dozent an der Bundeswehruniversität in Neubiberg bei München

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