Neuausrichtung im Netzbetrieb – BWK 2005

Legal Unbundling erfordert strategische IT-Planung

In einigen EU-Ländern greifen Regulierungsbehörden schon seit längerem steuernd in die Energiemärkte ein. Die Vorbereitung auf das Legal Unbundling führte dort im Strombereich zu einer organisatorischen Neuausrichtung der Netzeinheiten. Deutsche Versorgungsunternehmen greifen die Erfahrungen der europäischen Nachbarstaaten vermehrt auf und setzen diese auch um. Während sich viele Unternehmen noch mit grundsätzlichen Möglichkeiten und Konzepten zur Umsetzung beschäftigen, wird der Handlungsspielraum bis 2007 zunehmend knapper.

Auszug aus BWK 2006

„Synergiepotentiale im Netzbetrieb liegen noch brach“ – Business Geomatics 2008

Geomatics 2008

Deutsche Energieversorgen investieren zu wenig in moderne Software

Die Vernetzung von Softwaresystemen, Programmen und Informationen quer über das gesamte Unternehmen ist eine Vision, die das Gros der Softwareanbieter teilt und auch von den IT-Beratungshäusern vorangetrieben wird. Einzelne Systeme beispielsweise für das Rechnungswesen, das Auftragsmanagement oder die Instandhaltung sollen nicht als allein stehende Insellösungen betrieben werden, sondern sollen eine vernetzte Software-Infrastruktur bilden, auf deren Basis Informationen frei ausgetuscht werden sollen. Diesem Trend zur vernetzten IT unterliegen auch die Geoinformationssysteme (GIS) für die Energiewirtschaft. Raumbezogene Daten wie etwa über Leitungen, technische Netzelemente oder Hausanschlüsse sollen nicht mehr nur dem Bediener eines Expertensystems zur Verfügung stehen, sondern allen Mitarbitern im technischen Bereich als Technisches Informations System (TIS) und den betriebswirtschaftlichen Abteilungen im ERP (Enterprise Resource Planing) System integriert als Arbeitsgrundlage für alle betrieblichen Aufgabenstellungen zur Verfügung stehen.

Auszug aus der Veröffentlichung im Fachmagazin 2008
Der Fachartikel wurde zusammen mit dem Hause METTENMEIER GmbH und BERIT GmbH erstellt.